Verfahren

Blitzer Die Geschwindigkeitsüberschreitung ist eines der häufigsten Vergehen im Straßenverkehr. Auch hier kann wieder nur der Fahrer, nicht der Halter (der zunächst die Post bekommt) bestraft werden. Die Bestrafung richtet sich zum einen nach der Überschreitung sowie der Frage ob diese im Ort oder außerhalb stattgefunden hat. Weiterhin wird berücksichtigt, ob vor kurzem weitere Überschreitungen vorgelegen haben. So bekommt man ein Fahrverbot von einem Monat, wenn man innerhalb eines Jahres 2 mal 26 km/h zu schnell war. Sonst bekommt man erst ab einer Überschreitung von 31 km/h in einer Ortschaft und 41 km/h außerhalb einer Ortschaft ein Fahrverbot. Wenn Ihnen also ein Anhörungsbogen wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung zugeht, sollten Sie in diesem (wie immer, wenn ein Anhörungsbogen kommt) auch hier nichts zugeben. Sie sind hierzu nicht verpflichtet. Haben Sie erst einmal geschrieben, dass Sie gefahren sind, so wird die Vertretung durch den Fachanwalt für Verkehrsrecht nicht erleichtert. Am Besten ist es, mit dem Anhörungsbogen einen Fachanwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Auch in diesen Fällen hilft Ihnen ein Fachanwalt für Verkehrsrecht gern. Anmerkung: Der Unterschied zwischen 30 km/h und 50 km/h hört sich nicht schnell an. Im modernen Auto kann man diesen auch nur noch am Tachometer, nicht mehr durch die „gefühlte Geschwindigkeit“ feststellen. Trotzdem in der Unterschied gravierend. Leitet man bei 30 km/h eine Gefahrenbremsung ein, weil zum Bsp. ein Kind auf die Straße läuft, so steht das Fahrzeug nach ca. 14,00 Metern. Fährt man aber 50 km/h, so hat man nach 14,00 Metern Fahrstrecke noch nicht angefangen zu bremsen. Man fährt noch immer 50 km/h.

Rote Ampel Das Überfahren einer roten Ampel ohne Sachbeschädigung oder Gefährdung sonstiger Verkehrsteilnehmer wird mit deiner Geldbuße ab 90,00 € sowie mindestens einem Punkt in Flensburg bestraft. Die Höhe der Geldbuße, wie viele Punkte in Flensburg es gibt und ob ein Fahrverbot verhängt wird, hängt von der Dauer der Rotphase ab. Ist diese kürzer als eine Sekunde, dann liegt ein einfacher Rotlichtverstoß vor. Ist sie länger, so liegt ein qualifizierter Rotlichtverstoß vor. Beim qualifizierten Rotlichtverstoß kommt zur Geldbuße und den Punkten immer ein Fahrverbot. Wenn Ihnen also ein Anhörungsbogen wegen eines Rotlichtverstoßes zugeht, sollten Sie in diesem (wie immer, wenn ein Anhörungsbogen kommt) auch hier nichts zugeben. Sie sind hierzu nicht verpflichtet. Haben Sie erst einmal geschrieben, dass Sie gefahren sind, so wird die Vertretung durch den Anwalt für Verkehrsrecht nicht erleichtert. Am Besten ist es, mit dem Anhörungsbogen einen Fachanwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Beim Rotlichtverstoß wird immer nur der Fahrer, nie der Halter (der bekommt aber erst mal die Post) bestraft. Auch in diesen Fällen hilft Ihnen ein Fachanwalt für Verkehrsrecht gern.

Sicherheitsabstand Auch die Unterschreitung des Sicherheitsabstandes ist ein häufiges Vergehen im Straßenverkehr. Entsprechend den anderen beschriebenen Tatbeständen kann auch hier wieder nur der Fahrer, nicht der Halter (der zunächst die Post bekommt) bestraft werden. Die Bestrafung richtet sich nach der Nähe zum Vordermann und der gefahrenen Geschwindigkeit. Klar ist, dass bei höherer Geschwindigkeit der Abstand größer sein muß. Als Faustformel gilt der halbe Tachowert. Ist die Abstandsunterschreitung erheblich, so droht natürlich auch ein Fahrverbot. Wenn Ihnen also ein Anhörungsbogen wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung zugeht, sollten Sie in diesem (wie immer, wenn ein Anhörungsbogen kommt) auch hier nichts zugeben. Sie sind hierzu nicht verpflichtet. Haben Sie erst einmal geschrieben, dass Sie gefahren sind, so wird die Vertretung durch den Fachanwalt für Verkehrsrecht nicht erleichtert. Am Besten ist es, mit dem Anhörungsbogen einen Fachanwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Auch in diesen Fällen hilft Ihnen ein Fachanwalt für Verkehrsrecht gern.

Alkohol/Drogen Alkohol und Straßenverkehr gehören nicht zusammen. Im Strafrecht kann bereits eine Blutalkoholkonzentration (BAK) ab 0,3 Promille zu einer Bestrafung führen, wenn bei der Fahrt auch Ausfallerscheinungen auftreten. Eine Ordnungswidrigkeit liegt ab einer BAK von 0,5 Promille vor. Sofern die BAK zwischen 0,5 und 1,1 Promille ist und keine Ausfallerscheinungen vorliegen, folgt auf die Alkoholfahrt ein Bußgeldverfahren. Hierbei kann es zu einer empfindlichen Geldbuße, einem Fahrverbot sowie diversen Punkten in Verkehrszentralregister kommen. Auch eine spätere MPU ist bei einer Wiederholung möglich. Auch Fahrradfahrer werden übrigens bestraft, allerdings kann hier kein Fahrverbot verhängt werden.

Telefon am Steuer Beim Autofahren darf das Telefon nicht benutzt und nicht gehalten werden. Sollten Sie dabei gesehen werden, folgt auch hier ein Bußgeldverfahren. Im Rahmen des Verfahrens muss seitens der Behörde allerdings bewiesen werden, dass ein Telefon benutzt wurde. Das kann dann nur nach einer Akteneinsicht in Zweifel gezogen werden. Melden Sie sich also auch in einem derartigen Fall unmittelbar nach Erhalt des Anhörungsbogens beim Fachanwalt für Verkehrsrecht.